Grundschule Naila

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Am tiefsten Loch der Welt

Mit dem Bus fuhren wir, die Klassen 1a und 3a, zum Geozentrum in Windischeschenbach. Dort befindet sich das tiefste Loch der Welt, das über 9.000 Meter tief ist.

Zuerst ging es in die Ausstellungsräume. Im ersten Teil der Ausstellung konnten wir das Ganze im Mini-Format betrachten. Außerdem waren dort viele Steine aus allen Erdschichten zu bestaunen. Danach zeigte uns ein Film die Erde aus dem Weltall und erklärte die Bohrungen. Im zweiten Teil der Ausstellung erfuhren wir Interessantes über die Entstehung der Erde. Am Spannendsten fanden wir die Erdbebenmaschine. Sie simulierte Erdbeben verschiedener Stärke. Wir mussten uns auf eine Platte stellen. Dann wurden verschiedene Stärken eingestellt. Bei Stärke eins, einem leichten Beben, mussten wir uns nicht festhalten. Bei der höchsten Stärke fünf fallen Häuser ein und wir mussten uns Halt suchen. Zum Schluss konnten wir bei einem Quiz beweisen, was wir uns alles gemerkt hatten.
Danach untersuchten wir den Boden. Auf der Wiese sammelten die Kinder der Klasse 1a Blätter, Erde und Tiere. Mit einer Becherlupe konnten wir die Tiere (Käfer, Spinnen, Regenwürmer und Schnecken) genau beobachten. Die grüne Spinne hatte Löcher im Hinterteil. Wenn sich die Nacktschnecken vorwärts bewegten, dann waren kleine Wellen am unteren Rand des Körpers zu sehen. Der Regenwurm zog beim Weitergehen den ganzen Körper mit und pumpte das Blut durch den Körper. Herr Holzförster erklärte uns, dass aus alten Blättern, die schon verwelkt sind, wieder Erde wird. Zum Schluss durften wir Erde essen. Damit wollten wir untersuchen, ob in der Erde Sand ist. Man musste die Erde zerbeißen. Wenn es knirschte, dann war Sand darin.
Die Schüler der Klasse 3a beschäftigten sich inzwischen mit dem Thema Energie. Wir durften zusammen mit Herrn Holzförster im Labor spannende Experimente zum Thema Energie durchführen. Zuerst bauten wir mit einer Batterie einen Stromkreis und brachten ein Lämpchen zum Leuchten. Dann traten wir auf einem Fahrrad kräftig in die Pedale und erzeugten selbst Strom. Wir stellten fest, dass eine Energiesparlampe wesentlich weniger Strom benötigt, um hell zu leuchten, als eine normale Glühbirne. Mit Hilfe einer Solarzelle und einer Schreibtischlampe setzten wir anschließend einen kleinen Propeller in Bewegung.
Es war ein interessanter Ausflug.